Risikoabschätzung
Die Ermittlung der Zusammensetzung der mikrobiellen Flora und der Schadensausbreitung hilft ein potentielles Gefährdungsrisiko abzuschätzen und kann auch als Grundlage für gezielte medizinische Untersuchungen von Betroffenen genutzt werden.
Die Bewertung und Gefährdungseinschätzung erfolgt nach den im "Leitfaden zur Vorbeugung, Untersuchung, Bewertung und Sanierung von Schimmelpilzwachstum in Innenräumen" (Umweltbundesamt, 2002) und im Ergebnisprotokoll "Schimmelpilze in Innenräumen - Nachweis, Bewertung, Qualitätsmanagement" (Arbeitskreis Qualitätssicherung - Schimmelpilze in Innenräumen am Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg, 2001) dargelegten Kriterien.
Bereits im Jahr 2000 hat das Umweltbundesamt im "Leitfaden für die Innenraumhygiene in Schulgebäuden" auf eine Empfehlung des National Health und Welfare Institute in Kanada aus dem Jahr 1993 verwiesen, wonach auffällig erhöhte Schimmelpilzkonzentrationen und insbesondere pathogene und toxische Pilze wie z. B. Aspergillus fumigatus und Stachybotrys chartarum in Innenräumen nicht akzeptabel sind.
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