Laktoseintoleranz

Laktose (Hauptzucker der Milch) ist bei rund 10 bis 15 % der Menschen für eine Lebensmittelunverträglichkeit verantwortlich (Laktoseunverträglichkeit). Um Milchprodukte und andere Lebensmittel trotzdem genießen zu können, benötigt dieser Personenkreis laktosefreie Produkte.Ein Lebensmittel gilt als laktosefrei wenn weniger als 10 mg/100g Laktose im Lebensmittel vorhanden sind.

Enzymatische Laktosebestimmung

Die enzymatische Methode zum Nachweis der Laktosefreiheit (Standardmethode) erreicht die notwendige Bestimmungsgrenze von <10 mg/100g in der Regel. Für Lebensmittel, in denen die Laktose durch enzymatische Hydrolyse in Glucose und Galactose ausgeschalten wurde  (z.B. Milch, Joghurt, Sahne, etc.), ist die enzymatische Bestimmung hingegen nicht geeignet, da durch die Hydrolyse größere Mengen Galactose frei werden, die die enzymatische Bestimmungen beeinflussen. Die hohe Galactosekonzentration in den Lebensmitteln verhindert, dass die notwendige Bestimmungsgrenze von <10 mg/100g mit der enzymatischen Methode erreicht werden kann. Neben den laktosereduzierten Milchprodukten gibt es eine reichhaltige Palette an Lebensmitteln, bei denen durch verschiedene Matrixstörungen die enzymatische Bestimmung der Laktose beeinflusst wird und so das Erreichen der notwendigen Bestimmungsgrenze erschwert wird. (z.B. Gurkensalat, Gewürze, Salze, etc.).

Laktosebestimmung mittels GC/MS

Das chemische Labor Dr. Wirts und Partner bietet alternativ zur enzymatischen Untersuchung eine Analyse mittels GC/MS nach Derivatisierung an. Die notwendige Bestimmungsgrenze von <10 mg/100 g wird mit der GC/MS-Methode immer erreicht, sodass unabhängig von der Matrix sichergestellt werden kann, dass das Lebensmittel laktosefrei ist.

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