Mykotoxine sind natürliche Stoffwechselprodukte von Schimmelpilzen, die aufgrund ihrer hohen Toxizität zu den klassischen Lebensmittelkontaminanten zählen.

Wir bieten Analytik von den folgenden Mykotoxinen:

  • Aflatoxine (B1, B2, G1, G2)
  • Ochratoxin A
  • Desoxynivalenol
  • Nivalenol
  • T2- und HT-2-Toxine
  • Zearalenon

Sie werden abhängig von der Lebensmittelart entweder mittels LC/MS/MS oder mit HPLC/FLD/DAD nach immunoaffinitätschromatographischer Anreicherung analysiert.

Aflatoxine, die von Schimmelpilzarten Aspergillus flavus und Aspergillus parasiticus gebildet werden, zeigen neben der toxischen auch karzinogene Wirkung. Aflatoxin B1 gehört zu den stärksten natürlichen Karzinogenen. Die häufigsten Kontaminationen treten bei Nüssen, Gewürzen und Trockenobst auf.

Ochratoxin A wird von verschiedenen Pilzarten der Gattungen Aspergillus und Penicillium, vorwiegend in Lebensmitteln wie Getreide, Obst und Gemüse, Erdnüsse und Kaffe gebildet. Ochratoxin A wirkt nephro- und hepatotoxisch, teratogen und immunosuppressiv.

Zearalenon wie auch Deoxynivalenol (DON), Nivalenol, T2-Toxin und HT-2-Toxin werden unseren klimatischen Bedingungen in feuchten Jahren von Pilzen der Gattung Fusarium auf Getreide gebildet. Deoxynivalenol (DON), Nivalenol, T2-Toxin und HT-2-Toxin, gehören zur Gruppe der Trichothecene. Sie verursachen Gastroenteritis, die mit Erbrechen und Geschmacksaversion verbunden ist. Deoxynivalenol (DON) ist hiervon am häufigsten anzutreffen. Zearalenon (ZEA) ist nicht akut toxisch, wirkt aber östrogen und anabol. Es wird häufig von Mykotoxinen aus der Gruppe der Trichothecene begleitet

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